Wenn die Verantwortlichen des CHIO Aachen und die FEI (Fédération Équestre Internationale; internationaler Reitsportverband) an einem Sonntagmittag eine Pressekonferenz einberufen, muss es schon großartige Neuigkeiten geben. Und so war es auch: In der Nacht zuvor hatte die FEI im Rahmen ihrer Generalversammlung beschlossen, dass die Reitweltmeisterschaften 2026 in der Aachener Soers stattfinden werden. Zur Reit-WM in sechs Disziplinen werden Aktive aus 32 Nationen und ca. 500000 Besucher erwartet.

Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahrsport, Para-Dressur und Voltigieren an einem Ort. Allein, dass dies möglich ist, kann weltmeisterlich genannt werden. Doch das legendäre Areal in der Aachener Soers gibt es her. Allein im großen Hauptstadion finden über 40000 Besucher Platz.

Die Vorsitzende des Aachen Laurensberger Rennvereins, Stefanie Peters nennt die Wahl der FEI eine „extrem großen Ehre“ und verspricht: „Wir werden ein guter Gastgeber sein.“

Hendrik Wüst überbrachte eine Videobotschaft und gratulierte zu „diesem tollen Erfolg“. 

Hans-Joachim Erbel, Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) sagt: „Aachen beweist jedes Jahr, zu was es in der Lage ist (Anm. d. Red.: die Ausrichtung des CHIO Aachen). Unser Ziel ist es, Reitsport mit schönen Bildern darzustellen.“

Im Jahr 2006 war Aachen schon einmal Ausrichter der Weltreiterspiele und es war ein unvergessliches Sportereignis, das nun nach einer Wiederholung schreit.

14 Tage lang werden in der Aachener Soers Meister geboren. Vom 11. bis 23. August 2026 gilt der pferdesportliche Ausnahmezustand und damit auch niemand unter Zeitdruck gerät, gibt es ab sofort schon Tickets für das Mega-Event 2026. Eine Webseite und Social Media Kanäle sind ebenfalls – gefühlt über Nacht – ins Leben gerufen:

www.aachen2026.de
www.achen2026.com
Instagram: aachen2026_official
Facebook: Aachen 2026 

Die FEI WORLDCHAMPIONSHIPS, wie die Reit-WM offiziell heißt, sind eine Wirtschaftsgröße, die es zu managen gilt. Doch die Veranstalter sind sich sicher, dass es für die Region und den Aachen Laurensberger Rennverein eine großartige Chance sein wird. Michael Mronz (Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH) hat mit seinem Team Chancen und Risiken abgewogen und freut sich besonders über die konstruktiven Gespräche mit zwei der größten Titelsponsoren: Rolex und Longines. Er räumte ein, dass die generellen Vorgaben rund um Lizenz- und Marektingrechte umfangreich seien. Die nächste zweieinhalb Jahre dürften noch sehr arbeitsintensiv werden, aber mit diesem eingespielten Team, steht einer erfolgreichen Mission sicher nichts im Wege. 

Eins ist ohnehin sicher, von der Reit-WM 2026 werden wir unseren Enkeln erzählen …

"Volle Pferdesportpower 2026"

Sportchefin vom Aachen Laurensberger Rennverein, Birgit Rosenberg, ist sehr glücklich mit der WM-Vergabe und in Hinblick auf den für Juni 2026 geplanten verkürzten CHIO Aachen freut sie sich auf geballte Pferdesportpower.