BERLIN – Kunst, Kultur und ganz viel Stil

Unsere TOP 3 für einen Besuch in der Hauptstadt - nicht nur zu Corona Zeiten

Reisen im eigenen Land steht Pandemie bedingt hoch im Kurs. Warum gerade jetzt ein Städtetrip in die Hauptstadt für Kunst- und Kulturliebhaber empfehlenswert ist, hat unsere Redakteurin herausgefunden:

Ende Juli 2021. Die Coronazahlen sinken, die allerorts beachtete 7-Tage-Inzidenz ist in vielen Teilen Deutschlands einstellig. Ein neues „Normal“ bahnt sich den Weg durch die Bevölkerung. Auch die Hauptstadt drängt sich ohne Maske an die frische Berliner Luft. Präsentiert sich allerdings nicht als Touristenmagnet. Jedenfalls nicht so, wie man sie kennt; mit Besuchern aus aller Herren Länder und zig Sprachen auf wenigen Quadratmetern. Kein Gedränge am Pariser Platz, freie Sitzplätze in Bus und Bahn und eine fast schon zuvorkommende Höflichkeit in öffentlichen Gebäuden. Nicht, dass die Berliner in turbulenteren Zeiten unfreundlich wären, aber die burschikose Berliner Schnauze macht mancherorts einer ausführlichen, charmanten Erklärung Platz.

Doch nicht nur deshalb ist genau jetzt für Kunst- und Kulturliebhaber eine perfekte Zeit für einen Besuch in der Hauptstadt. Obwohl die großen Theater und Musicalbühnen direkt vom Lockdown in die Sommerpause gegangen sind, gibt es kulturelle Highlight zu erleben. Andere als sonst, aber nicht weniger spektakulär. Die Masse an Möglichkeiten hat sich reduziert und vielleicht richtet sich gerade deshalb das Augenmerk auf „eine Nummer kleiner“ – so geschehen bei Unterhaltung und Unterkunft. Während wir in den Jahren zuvor über die großen STAGE-Produktionen berichtet haben, erlebten wir in diesem Jahr einen magischen Abend im Theaterzelt. Große Stadthotels mit unzähligen Zimmern in logistisch ausgetüftelter Lage, die uns und andere internationale Gäste in den Hauptstadtstrom entließen, haben wir in diesem Jahr ebenfalls ausgelassen. Einzig das kulturelle Highlight war eine Nummer größer als sonst: ein Besuch im neuen HUMBOLDT FORUM an der Museumsinsel.

Und damit sind sie auch schon erwähnt, die TOP 3 unserer Berlinreise zu Coronazeiten.

 

1. Tipi am Kanzleramt

Siegfried & Joy © Barbara Braun / TIPI AM KANZLERAMT

Es muss nicht immer eine große Musicalproduktion sein, ein zauberhafter Abend im Zelttheater am Kanzleramt ist mindestens genauso sehenswert. Bei unserem Besuch gastierten SIEGFRIED & JOY im gemütlichen Rund des TIPI AM KANZLERAMT. Was für ein Glück! Mit Witz, Charme und verblüffenden neuen Zauberkunststücken entführten die beiden Entertainer das Publikum in eine Welt voller Magie. Kaum Klamauk, viel Poesie und jede Menge Interaktion. Ein wundervoller Abend für Jung und Alt im luxuriösen Zeltbau direkt am Kanzleramt.

Psst … – die beiden Magier sind im Herbst noch einmal zu Gast in Berlin. Hier entlang zum Terminplan!

2. Das neue Humboldt Forum

Ost- und Nordfassade © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel
Ostfassade © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel

Seit dem 20. Juli ist das neue Highlight der Berliner Kunst- und Kulturszene nun endlich für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Die Kombination aus Tradition und Moderne macht die Fassade und den Ausbau zu einem architektonischen Meisterwerk und ist schon an sich ein Hingucker.

Mit der Eröffnung des Humboldt Forums entstand zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz, in der historischen Mitte Berlins, ein neues Zentrum der Kulturen und der Wissenschaften. Gegenüber der Museumsinsel treffen in der Neuinterpretation des 1950 gesprengten Berliner Schlosses originalgetreu rekonstruierte Barockfassaden auf die zeit­genössische Architektursprache des italienischen Architekten Franco Stella; Historie trifft auf Gegenwart und Zukunft und fügt sich zu einem neuen Bild zusammen.

Wilhelm und Alexander von Humboldt sind die Namensgeber des Humboldt Forums. Ihre Art des vernetzten Denkens, ihre Neugier und Offenheit sind prägend für die Art und Weise, wie das Forum sich gestaltet. Die Ausstellung Einblicke. Die Brüder Humboldt wirft Schlaglichter auf ihr Wirken, die Zeitumstände, in denen sie sich bewegt haben, und schafft Verbindungslinien zu den Prinzipien und Inhalten des Humboldt Forums.

Praktische Infos rund um einen Besuch der neuen Sehenswürdigkeit gibt es HIER

 

3. Das KPM Hotel im Bezirk Tiergarten

Große Hotelketten gibt es in Berlin an jeder Ecke; kleine, feine Residenzen wollen gefunden werden. Zum Glück haben wir eine entdeckt. Nicht nur die Nähe zum Tiergarten und die traditionsreiche Geschichte der Königlichen Porzellan Manufaktur machen das KPM Hotel zu einem Kleinod, sondern vor allem die moderne, geschmackvolle Inneneinrichtung und die hochwertig ausgestatteten Hotelzimmer und Suiten. Für alle, die ein bisschen mehr wollen …

Das Hotel selbst schreibt auf seiner Homepage:

Ein Rückzugsort mit zeitgemäßem Flair und großer Tradition

Das KPM Hotel & Residences ist eingebettet zwischen dem traditionsreichen Gebäudeensemble der legendären Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin und dem satten, urbanen Grün des Großen Tiergartens. Die Idee: 250 Jahre Designgeschichte, modern umgesetzt in einem innovativen Hotelkonzept für exklusive Ansprüche. Das KPM Hotel & Residences vereint ein Höchstmaß an Komfort und Behaglichkeit mit einer klaren, individuellen Designhandschrift. Ein Rückzugsort mit zeitgemäßem Flair. Dazu ein umfassender, zugewandter Service und viele Annehmlichkeiten, alles orientiert an den Bedürfnissen unserer Hauptstadt-Gäste. Das KPM Hotel & Residences: Das Wesentliche in Perfektion.  

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