Interview mit einem Vampir

Filippo Strocchi: "Krolock ist kein Italiener"

Filippo Strocchi (Foto: Stage Entertainment)

Möchtest Du ewig leben? 

Nein, weil man sonst nicht jeden einzelnen Moment in seinem Leben genießen kann.

Ist Krolock Italiener? 

Nein! Als Italiener liebe ich Knoblauch. Krolock kommt eindeutig aus Transsylvanien.

Hast Du Heimweh?

Nein, nie. Mein Zuhause ist die Bühne. Ich lade gerne meine Bruder und meine Mutter ein, mich in der Show zu besuchen. Zu Weihnachten fahre ich nach Italien. So ist mein Job – ich liebe es so, wie es ist.

Du bist mit Ende 30 ein erfahrener Darsteller. Wie verändern sich die Rollenangebote und Deine Art sie zu darzustellen? 

Das Alter der Rolle ist egal. Egal, wie alt die Rolle ist, wir müssen sie verkörpern. Manchmal helfen eigene Erfahrungen, manchmal auch nicht. Man spielt mit den unterschiedlichen Charakteren. Ich war ja auch im echten Leben noch nie ein Vampir.

Wie lässt sich das digitale Zeitalter mit Bühnenstücken verbinden? Geht das überhaupt? Was kann oder was muss sich verändern? 

Das digitale Zeitalter ist einfach ein Plus. Wichtig ist, was wir Darsteller auf die Bühne bringen, unsere eigene Wahrheit, unser Herz. Das Digitale kann immer nur eine Ergänzung sein.

Wie wichtig ist Social Media für Dich als Darsteller? 

Für mich als Darsteller ist Social Media wichtig. Man kann dadurch z. B. einen Job bekommen oder Konzerte organisieren.

Und als Privatperson?

Privat kann ich dadurch den Kontakt zu meinen Freunden und Familie halten. Social Media mach das Leben einfacher.

Wie sieht eine erfolgreiche Produktion in fünf Jahren aus? 

Hoffentlich genauso wie heute. Es gibt Shows die sind zeitlos. Die Zuschauer sollen in eine andere Welt entführt werden, ihren Alltag vergessen. Natürlich müssen Stücke zeitgemäß sein, aber Klassiker wird es immer geben.

Dein Rat an Newcomer? Dos und Donts.

Man muss verstehen, welche Rollen man spielen kann. Sowohl stimmlich, als auch körperlich. Als Darsteller muss man fit sein und auf seinen Körper achten. Und ganz besonders wichtig: Gib niemals auf, auch wenn Du mal eine Absage bekommst!

Dein Beruf, wenn Du kein Darsteller geworden wärest? 

Vielleicht Profi Fußballer. Ich habe 11 Jahre lang Fußball gespielt und war sehr gut. Dann habe ich mich verletzt und musste meine Lebensplanung komplett ändern. Aber ich bin sehr glücklich und zufrieden mit dieser „Änderung“. Ich will nichts anderes machen.

Du hast Wünsche frei: „In fünf Jahren möchte ich…. 

 … noch gesund sein und auf der Bühne stehen.

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