„Geisterreiten“ in Dortmund

Signal Iduna Cup: Wettkampf ohne Zuschauer - so sieht es aus beim Pferdesport in der Westfalenhalle

Berill Szöke-Toth gewinnt die Einlaufprüfung des DERBY-Dressage Cup Foto: Stefan Lafrentz

Es ist eine Ausnahmesituation, die wenig Freude erzeugt, andererseits aber auch Erleichterung birgt: Der SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund ist unter strengen Auflagen gestartet und bescherte der jungen Ungarin Berill Szöke-Toth und dem elf Jahre alten Oldenburger Quatar den ersten Sieg im DERBY Dressage Cup. Mit 72,85 Prozent gewann die Reiterin aus dem RV Osnabrücker Land die Dressurprüfung Kl. S*** vor gerade mal einer “Handvoll” Zuschauern. Annähernd so wird es bleiben bis zum Sonntag.

Ungewohnte Aussichten

Dort wo sonst die Ausstellung zwischen der Arena und der Abreitehalle zum Verweilen und Shoppen einlädt, stehen die Ausstellungsstücke der Firma Hagstedt (Pferdetransporter), Gastronomie- und Kaffeestände und etwas weiter ein Reitsporthändler, der in erster Linie Ansprechpartner für Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist. Wer sich in die Halle begibt, wird mit den durch die Coronavirus-Pandemie verbundenen Einschränkungen konfrontiert, denn Namen und Kontaktdaten werden erfasst, das gehört zu den Auflagen durch die Dortmunder Behörden. Ebenso sind überall Hygienehinweise zu sehen. Und erkennbar achten alle Beteiligten auch selbst darauf, Regeln und Auflagen zu befolgen. Die Turnierregeln indes ändern sich nicht – der VET-Check, also die Kontrolle der Pferde, ist ebenso zwingend vorgeschrieben wie Trainingszeiten und Prüfungsregularien.

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